01.

Kastrationen

KastrationenDie Kastration und somit die Minimierung des Elends ist der Schwerpunkt unserer täglichen Arbeit. Eine Kastration (nicht Sterilisation) ist ein Routine Eingriff und mit wenigen Risiken verbunden. Nach der Kastration und einer Erholungsphase beim Tierarzt wird die Katze wieder in ihr gewohntes Lebensumfeld zurückgebracht (engl. Trap-Neuter-Return). Eine Markierung am Ohr weist darauf hin, dass die Katze bereits kastriert wurde. Dieses Kennzeichen ist unter Tierschützern europaweit bekannt.  Die Kastration minimiert nicht nur die Population, sondern auch gesundheitliche und verhaltenstechnische Risiken.  

02.

Adoption

Adoption von KatzenIn unsere Obhut befinden sich Tiere, die über mehrere Wochen stationär beim Tierarzt untergebracht sind oder liebevoll in Pflegestellen aufgepeppelt werden und dort als Teil der Familie aufwachsen. Es handelt sich um Katzen, die schweren Katzenschnupfen oder andere Seuchen überlebt haben, Opfer von Verkehrsunfällen oder Giftanschlägen waren. Die Katzen sind meist sehr sozial und auf Menschen fixiert. Eine Rückkehr auf die Straße würden sie nicht überleben. Wir vermitteln diese Tiere nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz, da es auf Zypern keine Tierheime gibt.
Mehr dazu finden Sie unter Vermittlungen.  

03.

Medizinische Versorgung

Medizinische VersorgungDie Katzen, die zu unseren Futterstellen kommen werden medizinisch versorgt, soweit es uns finanziell möglich ist. Immer wieder gibt es neue verletzte oder kranke Tiere, die ihren Weg zu uns finden. Teilweise werden aber auch Kitten ohne Mutter einfach ausgesetzt. Finden wir Kitten im jungen Alter rechtzeitig, so versuchen wir diese mit der Flasche aufzuziehen. Diese Arbeit ist eine enorme Belastung für die Ehrenamtler und leider schafft es nicht jedes Kitten. Die Straßenkatzen sind nicht geimpft, so dass Krankheiten wie Katzenseuche oder Katzenschnupfen häufig vorkommen. Die Katzen unserer Kolonien werden regelmäßig entwurmt und gegen Parasiten behandelt.

04.

Futterstellen

FutterstellenWir versuchen Hoteliers, Restaurants und Gemeinden davon zu überzeugen geeignete Futterplätze zu errichten. Besonders die Versorgung mit Wasser muss in den heißen Sommermonaten (oft über 40 Grad) gewährleistet sein. Zwar füttern Touristen immer wieder Katzen, aber es gibt keine Kontinuität, so dass es schwächeren und jungen Katzen nicht gelingt sich durchzusetzen. In den Wintermonaten (Nebensaison) haben viele Hotels und Restaurants geschlossen. Die Katzen sterben jämmerlich vor Hunger. Bislang haben wir 7 Futterstellen in der Region Larnaca (Oroklini und Pyla), die von unseren Ehrenamtlern betreut werden. Es werden monatlich nicht selten über 200 Kilogramm Trockenfutter benötigt um eine Grundversorgung zu gewährleisten.